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Biermarketing

Deutschlands Premiumbrauer powern werbemäßig in den letzen Jahren kräftig. Bereits jede zweite Mark der über 787 Mill. DM Werbeausgaben flossen 1997 in die TV-Werbung. Hinzu kommen unzählige Millionen im Bereich Sponsoring von Sport über Kultur bis hin zur Pop-Musik. Die "kleineren" Brauereien spüren diesen Werbedruck der nationalen "Fernsehbiere" zunehmend, kämpfen dagegen mit Maßnahmen "vor Ort" an. Bei vielen Verbrauchern hat dagegen längst Werbeübersättigung eingesetzt.

Peter Erbrich, Vorstandschef der Binding-Brauerei AG gilt als ein Fan der Fernsehwerbung. Nach seiner Erkenntnis verzeichneten vergangenes Jahr vor allem die "im Fernsehen stark beworbenen Marken" Zuwächse. Doch nicht nur er weiß die Fernsehkraft der starken Marken zu schätzen Auch der Handel nutzt sie gerne, bietet die beworbenen Biere in Preisaktionen an. Zu leiden haben darunter die Kleinen und regionalen Marken, die nicht aus großen Werbetöpfen schöpfen können. Nicht jede national beworbene Marken ist in Deutschland aber auch national erhältlich. Nicht mal eine Handvoll der ganz großen Marken kann eine gewichtete nationale Distribution im Handel von über 80% vorweisen. So manche Werbemark verpufft da ins Leere, wenn der Verbraucher in die Regale greift. Auch die großen Ausländer kenen das Problem.

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Quelle: BIER FÜR DUMMIES dt. Ausgabe D.Kann, H. Latz-Weber und G.Mühlwitz
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