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Berühren: Der Korpus delicti

Nun sind wir zu dem Teil des Probierens gelangt, für den wir am meisten Vorstellungskraft und Phantasie benötigen. Dem Körper.

Der imaginäre Körper - bei uns Korpus genannt. Man kann den Korpus eines Bieres im Inneren des Mundes regelrecht erfühlen. Der Korpus läßt sich mit einer Art Gewichtsangabe umschreiben. Man spricht bei einem Lager z.B. eher von leicht , bei einem Bockbier voll oder vollmundig aber auch von voluminös, massiv oder robust.

Wieviel Gewicht man dieser Art der bierigen Sinneserfahrung beimißt, bleibt jedem selbst überlassen. Sicherlich gehört auch ein klein wenig Bier-Fanatismus dazu.

Mehr oder weniger Kohlensäure

Die Menge der Kohlensäure in einem Bier ist ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Beitrag zur geschmacklichen Wirkung. Stark kohlensäurehaltige Biere hinterlassen einen spritzigen, erfrischenden Eindruck. Die besten Beispiele sind die Berliner Weisse und Weizenbier. Typische Renner in den Sommermonaten, die beide aufgrund des hohen Kohlensäuregehaltes langsam einge-schenkt werden sollten. Die Berliner Weisse wird auch wegen ihres hohen Gehaltes an feinprickelnder Kohlensäure Champagner der Biere genannt.

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Quelle: BIER FÜR DUMMIES dt. Ausgabe D.Kann, H. Latz-Weber und G.Mühlwitz
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